Offiziell bestätigt – Andreas Wagner übernimmt Traineramt in Vechta

Offiziell bestätigt – Andreas Wagner übernimmt Traineramt in Vechta

Vechta – Die Rastas aus Vechta haben den wohl größten Knoten, die Trainerfrage, gelöst. Ab kommender Saison übernimmt Andreas Wagner das Amt des Head-Coaches in Vechta. Seit 2012 war der heute 39-Jährige als Assistenztrainer des FC Bayern München aktiv. Bereits von 2000 bis 2006 coachte er das Team der Bayern. 2008 (TSV Giants Nördlingen) und 2010 (BBC Bayreuth) ist der neue Vechtaer zum Trainer des Jahres in der ProA gewählt worden. Mit beiden Mannschaften gewann er die Meisterschaft – mit Bayreuth ist ihm der Aufstieg in die erste Basketballbundesliga gelungen. 2012 übernahm er die Leitung des deutschen Nationalkaders der Frauen – später ging er zurück zum FC Bayern, mit dem er letztes Jahr deutscher Meister wurde.

Quelle: FC Bayern Basketball

Gegneranalyse in München im Fokus – der Mann für das Taktische

In seiner Zeit bei den Bayern stellte Andreas Wagner das Team auf den nächsten Gegner ein. Per Videosequenzen kristallisierte er die Systeme, Stärken und Schwächen des Gegners heraus. Zusätzlich erstellte er sogenannte Scouting-Reports, die die Aufstellung und wichtige statistische Faktoren des Gegners in schriftlicher Form beinhalten und den Spielern in die Hände gedrückt wurden.

Die “Quick Stats”, die der Neu-Rasta ebenfalls für jedes Spiel erstellt(e), sagen alles über den besten Scorer, den besten Offensivrebounder, die Dreierspezialisten oder den sichersten bzw. schlechtesten Freiwerfer aus.

Auf dem Court im täglichen Training hieß es für den Ex-Bayern, sein Team (Trainerteam + Mannschaft) mit Hilfe seiner Ausarbeitungen auf den kommenden Gegner vorzubereiten.

Seine Mentalität auf der Trainerbank

Während seiner Zeit als Head-Coach war des öfteren zu beobachten, dass ihn sein Gemüt an der Seitenlinie tanzen ließ. Als Assistenztrainer in München wirkte er dagegen als die Ruhe selbst – seine Kontenance stach neben den hitzigen Gestikulationen eines Svetislav Pesics immer wieder heraus. Grundsätzlich versucht Rastas “Neuer” das passende Mittelmaß zu finden. Es passiert zwar schon mal, dass er von seiner Trainerbank aufspringt – doch kann man das einem Chef-Trainer verübeln?

Seine Worte zum Engagement in Vechta

„Für mich war es an der Zeit, wieder etwas als Cheftrainer zu machen. Ich habe mich für RASTA entschieden, weil ich von den Verantwortlichen überzeugt wurde, dass dies der richtige Klub für mich ist und ich in Vechta etwas aufbauen kann. Es gibt eine tolle Fangemeinde, es herrscht unglaubliche Begeisterung in einer stets ausverkauften Halle. Zu einem Klub zu gehen, in eine Stadt zu kommen, in der Basketball gelebt wird, ist eine tolle Sache für mich.”

 

 



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