RASTA startet per 93:77 über Nürnberg in die Playoffs – Viertelfinale Teil 2 am Sonntag im Frankenland

RASTA startet per 93:77 über Nürnberg in die Playoffs – Viertelfinale Teil 2 am Sonntag im  Frankenland

Vechta (tf) – Verdient und letztlich ungefährdet landeten die Rastaner am Samstag ihren 20. Sieg in Serie im Viertelfinale um die ProA-Meisterschaft gegen rent4office Nürnberg. Die Franken schlichen nun zum siebten Mal in Folge sieglos vom Platz. Kein gutes Omen für die nächste Partie zwischen beiden Teams in zwei Tagen in Bayern.

Dabei kamen die Gäste gut aus den Startlöchern, führten anfangs des 1. Viertels. Nürnberg wirkte frisch, wach und aggressiv, verteidigte bis zum 15:13 durch den quirligen RASTA-Guard Devin Gibson einen eigenen Vorsprung. Speziell Schröder, Oehle und Tucker setzten Akzente. Es sah gut aus für den Außenseiter, doch dann zogen die Hausherren an.

Vechtas Kapitän Derrick Allen ging voran und sorgte mit einem Layup für die 26:20-Führung vor der ersten kleinen Pause. In den zweiten zehn Minuten legte RASTA den Grundstein zum Sieg. Defensiv wurde jetzt „zu“ gemacht, speziell die Zonenverteidigung vor der Halbzeit war von Nürnberg nicht zu knacken. Fehlwürfe von außen und diverse Ballverluste brachten die Offensivbemühungen des Junge-Teams ins Stocken.

08.04.16_rotm_christian_standhardinger_webRASTA kam seinerseits offensiv in einen leichten Flow, fand speziell durch Warech und Medlock gute Abschlüsse und setzte sich zur großen Pause mit 52:33 ab. Trotz eines schwächeren 3. Viertels verwaltete der Favorit seinen Vorsprung auf das Gästeteam. Vor allem die Bretter waren unter RASTA-Kontrolle, ein am Ende entscheidender Schlüssel zum Sieg. Das 55:33 durch den treffsicheren Jeremy Dunbar stellte Rastas höchste Führung dar, anschließend scorten Mario Blessing und Co. fleißig mit. Auch wenn seine Quoten insgesamt nicht die besten waren, hielt zu diesem Zeitpunkt Christian Standhardinger auf Vechtaer Seite gut dagegen.

Viertel drei gewannen die Gäste mit einem Punkt, Viertel vier sogar mit zwei Zählern. Immer wieder setzten die Nürnberger kleine Nadelstiche, die Spielkontrolle erlangten sie aber nicht mehr. Dem stand auch eine zu schwache Ausbeute aus dem Dreierland im Wege. Nur insgesamt sechs von 20 Versuchen jenseits der 6,25 m-Linie fanden ihr Ziel in der Vechtaer Reuse.

Auf dem RASTA-Konto standen am Ende 40 starke Rebounds, 14 mehr als der Gegner, sowie nur neun Turnover, acht weniger als Nürnberg. Die 65% von der Freiwurflinie wird Coach Wagner bestimmt noch genauso thematisieren, wie die eher schwachen Wurfquoten in Korbnähe von Standhardinger und Griffin. Unter dem Strich stehen aber auch positive Aspekte. Sieben Rastaner mit zweistelliger Punkteausbeute, 16 offensive Rebounds, die viele zweite und dritte Chancen folgen ließen und eine ansehnliche Dreierbilanz (38%) sind fest im Gepäck für die lange Reise nach Nürnberg verstaut.

Dass man die Nürnberger BigMan Oehle, Land und Fleischmann bei lumpigen zwei Rebounds zusammen (!) einsperrte, zeigt auch den Weg für Spiel 2 am Sonntag im Frankenland auf: vorne und hinten die Bretter putzen. Sollte in Nürnberg zudem die Vechtaer Freiwurfquote auf Normalmaß anwachsen und der Ball gut bewegt werden, dann könnten die Vechtaer Fans vielleicht schon am Dienstag nach dem dritten Aufeinandertreffen beider Teams den Halbfinaleinzug feiern.

Zunächst aber muss die Wagner-Truppe am Sonntag ab 17 Uhr Schritt zwei in Nürnberg machen, um sich am Dienstag im RASTA-Dome diese Chance zu erarbeiten. Einige Fans werden die Rastaner auch auf die weite Tour nach Bayern begleiten, zudem ist ein Livestream aus der Nürnberger Halle geplant.



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