Bailey und Griffin führen Rasta zum Sieg

Bailey und Griffin führen Rasta zum Sieg

Vechta – Zweites Heimspiel, zweiter Sieg! Rasta Vechta gewann in einem spannenden Spiel gegen die MLP Academics aus Heidelberg. Vincent Bailey und Chase Griffin erzielten zusammen 44 Punkte.

Nachdem Heidelberg den Tip-Off gewann und zuerst punkten konnte, glichen die Rastas nach einer holprigen Anfangsphase durch Blanchard Obiango und Vincent Bailey erstmalig aus (11:11). Wenig später konnte Nicolai Adamczak, Shootingguard der Academics, per Dreier plus Foul Aufmerksamkeit erregen und sein Team in Führung bringen. Im Vergleich zu den vorherigen Spielen agierte Vechta in der Defensive unter dem eigenen Brett deutlich besser. Durch einen No-Look-Pass von Pointguard Ahmad Smith auf Vincent Bailey, der den Ball per Korbleger im Ziel unterbrachte, übernahm Vechta erstmals die Führung (15:14). Kurz darauf baute Fabian Franke den Vorsprung durch zwei verwandelte Freiwürfe auf drei Zähler aus (17:14). 1.5 Sekunden vor Viertelende nahm sich Amir Carraway ein Herz und wurde beim Zug zum Korb gefoult. Beide Freiwürfe netzte der Shootingguard ein. Im Anschluss darauf erhielt bereits genannter Nicolai Adamczak an der eigenen Freiwurflinie den Ball, manövrierte den Ball Richtung Korb – SWOOSH! Durch seinen erfolgreichen Full-Court-Shot ging Vechta mit drei, anstatt mit sechs Punkten Vorsprung in das zweite Viertel (22:19) – der Dome stand Kopf.

E7 Logo AcademicsDas zweite Viertel fing mit einem 5:0-Lauf der Academics an, ehe Carrayway erneut ausglich (24:24). Vincent Bailey, der bis dato sieben Punkte erzielte, übernahm die Verantwortung und erzielte in fünf Angriffen elf Punkte. Fabian Franke traf im einzigen Angriff, der nicht über Bailey lief, per Dreier und brachte Vechta auf einen Punkt ran (33:34). Nach weiteren Punkten durch Ahamd Smith, Chase Griffin und Vincent Bailey übernahm Vechta wieder die Führung, womit sie die erste Halbzeit gewannen (46:45). Der Vorsprung hätte noch höher ausfallen können, doch Vechta hatte bereits nach dreieinhalb Minuten die Mannschaftsfoulgrenze erreicht. Somit kam Heidelberg zu mehreren einfachen Punkten, obwohl sie sich immer schwerer taten, gegen die gut organisierte Defensive von Vechta ein Mittel zu finden.

Im dritten Viertel gab Vechta den Ton an. Zwar mussten sie die Führung erneut abgeben (46:47), doch Chase Griffin traf per Dreier und dann per Lay-Up, ehe Fabian Franke den Ball stealte und beim Versuch zu punkten unsportlich gefoult wurde. Seine beiden Freiwürfe fanden den Weg durchs Ziel. Im Anschluss baute Vincent Bailey die Führung nach einem Rebound am gegnerischen Brett und erfolgreichem Korbleger weiter aus (55:47). Heidelberg gab nicht auf, spielte mit Herz und investierte viel, wodurch sich Vechta nie entscheidend absetzen konnte. Durch zwei Dreier von Griffin und Carraway führte Vechta zwischenzeitlich wieder mit neun Punkten (65:56). Blanchard Obiango konnte den Vorsprung von sieben Punkten durch einen Block in die Viertelpause retten (70:63).

Bärenstark kamen die Rastas aus der Viertelpause zurück und konnten dem Gegner durch zwei Dreier zu Beginn des Viertels schnell sechs punkte einschenken. Allerdings schliefen die Vechteraner erneut in der Verteidigung und ließen Heidelberg abermals zurück ins Spiel kommen (76:69). Wenig später stellte Obiango die Weichen auf Sieg. Nicolai Adamczak versuchte ein Offensivfoul gegen den Deutsch-Kongolesen zu forcieren und fiel um. Blanchard, der an der Dreierlinie zum stoppen kam, nahm den Wurf – SWOOSH - ganz schön kaltschnäuzig, Herr Obiango! Beim Spielstand von 81:70 und noch 2.36 Minuten zu spielen, wurde das Defensivspiel der Gäste giftiger. Damit bestraften sie sich allerdings selbst. Ihr Topscorer, Adamczak, foulte sich zwei Minuten vor Schluss aus. Anschließend verwaltete Vechta die Führung. Ahamd Smiths No-Look-Assist auf Vincent Bailey kurz vor Schluss ließ den Dome erneut beben. Wenig später war Schluss.

Top-Performer des Spiels wurde Vincent Bailey mit 25 Punkten. Im Gegensatz zu seinen ersten beiden Spielen, zeigte sich der Amerikaner deutlich treffsicherer (12/17 aus dem Feld). Chase Griffin erzielte dank starker Nerven von der Freiwurflinie 19 Punkte (7/8 Freiwürfe, 5/12 insgesamt, davon zwei Dreier). Blanchard Obiango überzeugte durch seine Spielintelligenz sowohl in der Offen,- als auch in der Defensive. Nächste Woche Samstag trifft Vechta auf Nürnberg. Tip-Off ist um 20 Uhr.



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