Chubb und Kramer mit wahnsinniger Effizienz gegen Crailsheim

Chubb und Kramer mit wahnsinniger Effizienz gegen Crailsheim

Crailsheim – Die EWE Baskets Oldenburg haben auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen. In Crailsheim wussten die Donnervögel die miserable Trefferquote der Gastgeber im zweiten Viertel zu bestrafen und wurden im weiteren Spielverlauf der Favoritenrolle gerecht. Adam Chubb wurde erneut Topscorer. Er erzielte 16 Punkte und neun Rebounds – in nur ELF Minuten Spielzeit! Chris Kramer konnte in NEUN Minuten 13 Punkte, ebenfalls acht Rebounds und vier Assists beisteuern. Das sind 29 Punkte in 20 Minuten von den beiden – wahnsinn!

Die Merlins aus Crailsheim machten zu Beginn des Spiels einen guten Eindruck und hielten den Favoriten aus Niedersachsen bei Laune. Maurice Stuckey erzielte nach einem Lay-Up nach rund 60 Sekunden die ersten Punkte. Wenig später traf er zum 5:2 von der Dreierlinie. Den Vorsprung gaben Adam und Co. zu keinem Zeitpunkt mehr ab, auch wenn es zwischendurch immer mal wieder knapp wurde. Dass das Viertel mit “nur” 18:16 gewonnen wurde, verdeutlichte – Crailsheim kämpfte und wusste sich gegen starke Oldenburger zu helfen.

Crailsheim MerlinsDas zweite Viertel begann zäh. Fehlwürfe, Turnover – auf beiden Seiten schien der Rythmus etwas verloren. Erst mit der Einwechslung von Adam Chubb schienen die Donnervögel wieder in die richtige Spur zu finden. Nachdem der Center ein Wurf am Brett Verwandelte, traf Julius Jenkins beide Freiwürfe. Durch zwei Dreier des Wühlbüffels, Chris Kramer, setzte sich Oldenburg mit zehn Punkten ab (20:30). Einen weiteren Dreier versenkte kurz darauf Julius Jenkins. Jannik Freese, Ex-Donnervogel, wurde beim Wurfversuch von Adam geblockt. Den Defensiv-Rebound sicherte sich Dominic Lockhart. Er spielte den Ball weiter auf Chris Kramer, der den Ball sofort zu “JJ” weiterleitete. Sehr hübsch anzugucken, da sich alles innerhalb von fünf Sekunden abspielte. Nach weiteren erfolglosen würfen der Gastgeber, sie trafen im zweiten Viertel lediglich drei von 18 Versuchen, war es erneut Adam Chubb der unter dem Korb punktete und den Vorsprung auf 15 Zähler ausbaute (20:35). Mit einem Halbzeitstand von 24:39 ging es in die Halbzeitpause.

Oldenburg lehnte sich nun mehr zurück, schonte ihre wichtigen Spieler und verwalteten das Ergebnis. Zwar konnten sich die Merlins auf zwölf Punkte zurück kämpfen (37:49), doch wirklich bedrohlich wurden sie den Oldenburgern nicht mehr. Wie auch schon im ersten Viertel, verlor Crailsheim das dritte Viertel nur knapp (18:22). Gegen eine routinierte und eingespielte Mannschaft wie es Oldenburg war und ist, hat der Aufsteiger dem katatrophalen zweiten Viertel hinterherlaufen müssen. Eine zu große Aufgabe für den Liganeuling, der abgesehen davon, dass Coach Machowski seine halbe Starting-5 schonte, ein gutes Spiel machte und ihren Fans eine gute Premiere bot. Am Ende gewinnt Oldenburg mit 85:62.

Julius Jenkins erzielte von der Bank kommend 14 Punkte und traf 42 % seiner Würfe, darunter zwei Dreier. Nemanja Aleksandrov stellte seine Treffsicherheit unter Beweis – er netzte 63 % seiner Würfe ein (13 Punkte).

Donnerstagabend spielt Oldenburg erstmalig in der eigenen Halle gegen Bayreuth. Tip-Off ist um 20.30 Uhr.

 

P.S. Laut Scouting-Bericht der beko Basketballbundesliga standen Kramer neun und Chubb elf Minuten auf dem Parkett. Dieser ist allerdings falsch – sie spielten beide länger. Achtung – Sarkasmus…



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