Dämpfer in Gotha – Rasta verliert

Dämpfer in Gotha – Rasta verliert

Gotha – Nach dem gelungenen Auftakt zuhause gegen Leverkusen verliert Vechta das erste Auswärtsspiel in Gotha deutlich mit 74:56.

Dabei machten die Akteure von Stephen Arigbabu (Coach) zu Beginn einen fokussierten Eindruck. Zwar verteidigten sie das eigene Brett wie auch schon gegen Leverkusen zu schwach, doch dank Fabian Franke, der bis dato acht Punkte erzielte, ging Rasta mit einer 19:17-Führung in den zweiten Spielabschnitt.

2. Viertel: Rasta spielte weiter munter mit, beschäftigte den Gegner in der Offensive und konnte in der Verteidigung immer wieder zugreifen. Vincent Baileys Block kurz nach Wiederbeginn war ein besonderer Leckerbissen. In der Folge aber ließen sie dem Gastgeber zu viele Chancen unter dem eigenen Korb. Bereits nach der ersten Spielminute verbuchte Gotha vier Offensiv-Rebounds. Nach einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten, war es Vincent Bailey (6/14, 13 Pts), der den Vorsprung durch drei Korbleger in Folge auf 26:23 ausbaute, ehe sich die Mannschaft aus Vechta mit mehreren Turnovern bekleckerte und Gotha letztendlich durch einen Korbleger von Pointguard Carlton Guyton wieder die Führung übernahm (33:32). Stephen Arigbabu nahm daraufhin eine Auszeit – allerdings passierte nichts mehr. In den letzten zweieinhalb Minuten vergaben beide Mannschaften zehn aufeinanderfolgende Würfe. Gotha ging somit als Führender in die Halbzeit. logo_oettinger-rockets-gotha

Die zweite Halbzeit fing mit einem Run der Gothaer Rockets an, von dem sich die Rastas nie zu erholen wussten. Will Reinke, Center der Rockets, wusste aufzudrehen und konnte den Vorsprung per Dunk und zuvor getroffener Freiwürfe auf 37:32 ausbauen, ehe Carlton Guyton und Marco Völler punkteten. In der Defensive wusste sich die Mannschaft um Ahmad Smith und Co. meist nur nur noch per Foul zu helfen und konnten die eigenen Möglichkeiten in der Offensive nicht nutzen. Nach fünf Minuten führte Gotha plötzlich mit 45:36. Vechta dagegen schaffte es nur noch zwei Mal im gesamten Viertel zu punkten – von 14 Wurfversuchen im dritten Viertel fanden lediglich drei davon den Weg durchs Ziel. Unterirdisch! Somit lief das Team einem 13-Punkte Rückstand hinterher (53:40).

Im letzten Viertel wurde Vechta abgefertigt. Vincent Bailey konnte erneut mit einem Block auffallen, doch zuvor konnte Gotha durch Evin Harris punkten. Zwei weitere Korbleger von Kay Gausa, Small Forward der Rockets, entschieden das Spiel bereits nach vier Minuten. Gotha führte mit 68:47.

In den Schlussminuten drehten die Rockets einen Gang herunter. Sie verwalteten die hohe Führung und waren am Ende der verdiente Sieger im “Duell unter Freunden” (74:56). Vechta konnte die Dreierquote im Vergleich zum Spiel gegen Leverkusen nicht verbessern – im Gegenteil. Zwei von 22 (!!!) Dreiern sind nicht zweitligatauglich und bereiten Arigbabu, dem Team und den Fans starke Kopfschmerzen. Will Reinke und Evin Harris, die großen Spieler im Kader der Rockets, erzielten zusammen 27 Punkte. Morgen empfängt Vechta die MLP Academics aus Heidelberg. Tip-Off ist um 17 Uhr.



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