Dirk nur im ersten Spiel stark – Howard schubst Dallas Richtung Off-Season

Dirk nur im ersten Spiel stark – Howard schubst Dallas Richtung Off-Season

Houston – “Das Spiel der Rockets liegt uns”, äußerte Dirk Nowitzki vor dem Play-Off Seriendebüt gegen Houston in der Western-Conference. Spätestens vergangene Nacht stellte sich heraus, dass es wohl doch nicht so ist.

Seriendebüt

Das Teamplay stand bei beiden Teams im Vordergrund – 7 Spieler erzielten auf beiden Seiten zweistellige Scores. Dirk Nowitzki erzielte neben James Harden die meisten Punkte (beide 24), doch ein schlechtes erstes Viertel (19:32) ließ die Mavericks nie wieder zurück in die Partie finden. Sie konnten den Rückstand zwar zur Halbzeit verkürzen (55:59), doch Houston ließ sich von den kämpfenden Wildpferden nicht beirren und hielt stark dagegen. James Harden wurde dank seiner zusätzlichen 11 Assists zum Prom-King des Debütantenballs.

Doch vor allem Corey Brewer war es, der den Sieg auch in den wichtigen Szenen nicht aus den Händen gab: Dirk hatte die Mavs bei noch 9 Minuten im letzten Viertel auf 7 Punkte zurück in’s Spiel gebracht, doch Houstons Shooting-Guard konnte die Führung mit einem Buzzer-Beating Dreier während der Shot-Clock wieder auf 10 ausbauen. Minuten später war Dallas wieder auf 6 ran, doch Brewer schlug erneut zurück und erzielte 5 Punkte in Folge – inklusive einem weiteren Dreier zum zwischenzeitlichen 100:89.
 

 
Howard und Smith der Grund für die Niederlage in Spiel 2
 
Dwight Howard, der im ersten Spiel mit 11 Punkten blass blieb, spielte vergangene Nacht groß auf. Zusammen mit seinem Buddy, Josh Smith, kombinierte er sich immer wieder durch die Hintermannschaft der Mavericks und ließ es dank mehrerer Zuckerpässe seines Buddys des öfteren krachen.

Vor allem, als James Harden im letzten Viertel auf der Bank saß, zauberte sich das Duo zum Sieg. Dallas erzielte im vierten Viertel die ersten 4 Punkte und übernahm eine 3-Punkte Führung. Houston legte danach einen 11:0-Lauf hin, bei dem Dwight Howard drei Mal von Josh in Szene gesetzt wurde. Drei Alley-Oops binnen kürzester Zeit stellte das Toyota Center auf den Kopf und ließ die Mavericks 8 Minuten vor Ende erstarren (92:84). Insgesamt legte Smith seinem Freund 6 mal per Alley-Oop auf. Dwight kam am Ende auf fette 28 Punkte und 12 Rebounds. Smith kam dank der Flugeinlagen des “Supermans” auf 9 Assists, 8 Rebounds und 15 Punkte.

Dirk dagegen erwischte einen schlechten Abend. Er konnte sich starke 13 Rebounds ergattern, dass er allerdings nur 4 seiner 13 Würfe traf, enttäuschte. Am Ende stand ein mageres Double-Double in seiner Box (10 Punkte). Zudem machte er in der Verteidigung des öfteren einen schlechten Eindruck – die Gegenspieler sind zu oft zu leicht an ihm vorbei und zum Korb gezogen. Chandler Parsons wirkte auf Grund einer Knieverletzung aus dem ersten Spiel nicht mit. 10 Minuten stand Rajon Rondo in Spiel 2 gegen die Rockets auf dem Feld. Nach seinem technischen Foul Anfang des dritten Viertels kehrte er nicht mehr aufs Feld zurück und ging nach dem Spiel mit Kopfhörern auf den Ohren an allen Reportern vorbei. “Kein Kommentar”
 



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