Dragons schrammen an herber Pleite vorbei

Dragons schrammen an herber Pleite vorbei

Die Starting-5 war mit David, Antonio, Brandon, Lawrence und Andreas die Selbe, wie die beim Erfolg über Trier. München jedoch erwischte mit einem 10:2-Lauf den besseren Start und agierte auch in der Verteidigung energischer. Erst nach 180 Sekunden erzielte Andreas Seiferth die ersten Punkte für Quakenbrück.

FC Bayern München

Man of the Match: John Bryant – 17 Punkte | 15 Rebounds. Bester Dragons-Scorer: Antonio Graves – 14 Punkte

Auch die Foulstatistik bereitete Tyron McCoy (Headcoach Dragons) gleich zu Beginn große Sorgen. Nach 5 Minuten ca. war die Teamfoulgrenze seiner Mannschaft erreicht. Bayern dagegen musste sich bis dato kein einziges Mal mit einem Foul helfen. Da die Offensivabteilung um Graves und Thomas von den Münchenern kalt gestellt wurde, setzte sich der Gast weiter ab (8:20). Gegen Ende des Viertels konnten sich die Dragons zwar etwas besser präsentieren – lagen aber trotzdem mit 11 Punkten hinten (16:27).

Im zweiten Viertel das gleiche Bild. Bayern fand die Lücken, nutzte die Freiräume und kam immer wieder zu leichten Punkten. Quakenbrück dagegen machte in der Defensive einen ähnlich hilflosen Eindruck wie im ersten Viertel – dazu kam die Unbeholfenheit, sich gegen verteidigende Münchener ernste Chancen herauszuspielen. Zu oft wurden sie zu schwierigen Würfen gezwungen, die nicht den Weg durch’s Ziel fanden. So ergab sich nach rund 16 Minuten ein Ergebnis von 24:39. Mit Wurfquoten von 25 Prozent aus dem Feld und 36 Prozent von der Dreierlinie wunderte es niemanden, dass die Drachen zur Halbzeit mit 29:49 zurück lagen.

Zwischendurch gab es im dritten Viertel zwar immer wieder mal kleine Hoffnungsschimmer, doch letztendlich waren es nur kleine Tropfen auf einen großen heißen Stein. Der Rückstand aus dem ersten Viertel war einfach zu groß, als dass die Dragons danach noch eine Chance auf den Sieg gehabt hätten. Zu routiniert gingen die Akteure aus Bayern ans Werk und ließen dem Gastgeber auch im dritten Viertel keine Chance. Zusätzlich zeigte sich die Dragons-Bank in den dritten 10 Minuten nicht von der cleversten Seite und bekam zur ohnehin schlechten Ausgangssituation ein technisches Foul angehängt. Die Artländer mussten aufpassen, nicht auch noch in eigener Halle abgefertigt zu werden.  39:57 stand es nach 7 Minuten. Nach weiteren 3 zeigte das Scoreboard 47:70 an.

Im vierten Viertel versuchte Bayern nicht mehr all zu viel, schonte sich und sparte Energie. Die Dragons fanden deshalb mehr in den Rhythmus und gewannen das bedeutungslose letzte Viertel mit 16:7 (63:77).

Das nächste Spiel bestreiten die angeschlagenen Drachen am 1. Februar gegen die Eisbären in Bremerhaven.



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