Endlich Halbfinale – RASTA gegen Gotha, da war doch schon mal was?

Endlich Halbfinale – RASTA gegen Gotha, da war doch schon mal was?

Vechta (tf) – Lange hat es gedauert bis RASTA Vechtas Gegner im Halbfinale feststand. Am Donnerstag (21. April) steigt ab 20 Uhr im RASTA-Dome endlich Teil Eins der Vorschlussrunde gegen die alten Freunde Oettinger Rockets Gotha. Die Thüringer hatten sich erst am Sonntag nach fünf intensiven Partien gegen die Hamburg Towers durchsetzen und eine bereits verloren geglaubte Serie nach 0:2-Rückstand noch gewinnen können.

Mehr als eine Woche Spielpause nutzten die Vechtaer zur gründlichen Regeneration und Vorbereitung auf den entscheidenden letzten Schritt zum Erreichen des sportlichen Ziels, dem Aufstieg in die BBL. Beide Finalteilnehmer erwerben das Aufstiegsrecht, somit kann man das bevorstehende Halbfinale getrost als wichtigste Playoff-Stufe bezeichnen. Das klare und immer deutlicher verlaufende 3:0 im Viertelfinale gegen rent4office Nürnberg sollte der Wagner-Truppe noch mehr Selbstvertrauen verliehen haben. Und die Erkenntnis, einen Gegner im Verlauf mehrerer Auseinandersetzungen immer besser interpretieren zu können.

In der Hauptrunde der ProA trafen sich Gotha und Vechta zuerst am 8. November letzten Jahres in Thüringen. Es war das Doppelspieltag-Wochenende, in dessen Verlauf die Rastaner zunächst in Baunach gewannen und anschließend die Rockets in der „Blauen Hölle“ mit 72:65 besiegten. Eine in jeder Hinsicht gelungene Auswärtstour, auch für die mitgereisten RASTA-Fans. Am 10. Januar zogen die Gothaer beim 63:88 in Vechta wesentlich deutlicher den Kürzeren. Hier blieben aus Vechtaer Sicht Christian Standhardingers 33 Punkte in guter Erinnerung.

Und ganz früher? Im ProB-Finale der Saison 2011/12 trafen die Oettinger Rockets Gotha und RASTA Vechta bereits aufeinander. Beide Vereine hatten ihr sportliches Ziel damals schon erreicht und RASTA verlor beide Spiele verdient. Im Verlauf der Hin- und Rückspiele entwickelte sich eine enge Fanfreundschaft zwischen den Anhängern beider Clubs, die bis heute ihren Fortbestand hat. Beide Fanclubs werden ihre Teams nach besten Kräften unterstützen, aber am Ende soll das gemeinsame Bier und der freundschaftliche Fan-Talk die beiden Halbfinalspiele begleiten.

Der Gothaer Weg ins Halbfinale war ein steiniger. 72:77 verlor Gotha das erste Viertelfinale gegen Hamburg, 81:84 hieß es in der Hansestadt nach Spiel Zwei. Mit der hohen Hypothek zweier Auftaktniederlagen kämpfte sich die Mannschaft um Coach Chris Ensminger in den folgen Spielen zurück: 66:61 im Thüringer Festzelt und 70:66 in Spiel Vier in Hamburg. Sonntag dann die Fortsetzung der mentalen Stärke vor eigenem Publikum und der höchste Sieg der Serie mit 81:64.

Was ist nun besser: Ausgeruht und auskuriert ins Halbfinale oder im Rhythmus und mental gestärkt? Am Donnerstag im RASTA-Dome wird es erste Antworten auf diese Fragen geben. Die RASTA-Fans haben lange auf das Halbfinale gewartet, jetzt dürfen sie am Donnerstag endlich wieder die „Alarmstufe Orange“ zünden.



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