Manager und Trainer demontieren von Fans neu aufgebaute Artland Dragons

Manager und Trainer demontieren von Fans neu aufgebaute Artland Dragons

 

Quakenbrück (hs) – Dass die Artland Dragons versuchen der Wahrheit aus dem Weg zu gehen, sollte nach der Pressemitteilung (klick mich) über die Vertragsauflösung von Isaiah Hartenstein jedem bewusst geworden sein. Doch schon die Pressemitteilung bezüglich Ex-Co Trainer Florian Hartenstein beinhaltete nur die halbe Wahrheit, wodurch das Image einer Quakenbrücker Identifikationsfigur schweren Schaden davon trug.

Von Dragan Dojcin angedrohte Umstellung der Grund für Isaiahs Bitte, laufenden Vertrag aufzulösen

“Isaiah und Florian kamen nach dem Turnier in Kaunas auf uns zu und haben darum gebeten, den Vertrag mit Isaiah aufzulösen. Uns wurde erklärt, dass Isaiah nicht mehr bereit ist, die Saison für die Artland Dragons zu Ende zu spielen, da er u.a. seine persönlichen Statistiken gefährdet sieht.”, lässt sich Marius Kröger, Manager der Artland Dragons, aus der Pressemitteilung zitieren.

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Nicht nur die Gesichter der Fans, auch die die Spieler, werden immer länger Foto: Rolf Kamper

Isaiah Hartenstein widersprach der Aussage und gab als Grund Diskrepanzen mit dem Trainer, Dragan Dojcin, an: “… And I just wanted everyone to know the reason I’m leaving is not because of my personal stats like the Dragons said it was because I didn’t get along with the coach so good and he wasn’t really helping my Development as I needn’t it too./… Und ich möchte jeden wissen lassen, dass der Grund, weshalb ich gehe, nicht wie von den Artland Dragons geschildert, meine persönlichen Statistiken sind – sondern weil ich nicht so gut dem Trainer auskam und er mir bei meiner Entwicklung nicht so geholfen hat, wie ich es gebraucht hätte.”

Auf unsere per Mail und am Telefon an Marius Kröger gestellten wichtigen Fragen, was er dazu sagt, dass Isaiah Hartenstein der Pressemitteilung klar widerspricht und Dragan Dojcin als Grund nennt, antwortete er: “Dafür habe ich keine Zeit.”

Was der Manager, Marius Kröger, in der Pressemitteilung nämlich verschwieg: Trainer Dragan Dojcin ging auf Isaiah (bester Rebounder und zweitbesten Scorer des Teams) zu und teilte ihm mit, dass er in Zukunft die neue Rolle des Centers übernehmen soll! Hätte der für die Position des Power Forwards ausgebildete und dort auch überragende Isaiah weiter auf der 4 spielen wollen, so hätte er sich mit deutlich weniger Einsatzzeit zufrieden geben müssen. Da Austin Steed bereits als Neuzugang für die Position des Power Forwards vorgestellt wurde, war es die logische Konsequenz, dass Isaiah Hartenstein die Reißleine zog und um die Auflösung seines Vertrags gebeten hat.

Zu einer Stellungnahme auf die Frage, was zur Positions-Umstellung unserer #55 geführt hat, war Dragan Dojcin nicht bereit.

Pressemitteilungen der Artland Dragons bringen Imageschaden mit sich

Dass Marius Kröger in der Pressemitteilung behauptete, Isaiah würde sein Team und Quakenbrück nur auf Grund eigener Statistiken im Stich lassen, verdeutlichte, dass Kröger der Bezug zum Sport und jegliches Bewusstsein für Verantwortung fehlt. Nun sieht es so aus, als ob sich Isaiah Hartenstein über das Team stellte – eine Meldung, die keiner Vita, schon gar nicht der eines Jugendspielers, gut tut. Im Gegenteil.

Nach der Farce (klick mich), die über den vermeintlichen Rücktritt von Florian Hartenstein als Co Trainer informierte, befleckte der Dragons-Manager nun zum zweiten Mal binnen kürzester Zeit eine bis dato strahlend-weiße Weste mit tiefschwarzen Flecken. Damals ließ es der Manager so aussehen, als ob der damalige Co Trainer das Team aus eigenem Interesse im Stich ließ. Doch auch da waren Diskrepanzen mit Dragan Dojcin der wahre Grund.

Manager Marius Kröger erhebt schwere Vorwürfe gegen NordHoops

Nach der von uns veröffentlichten wahren Meldung, dass das Abtreten von Florian Hartenstein als Co Trainer eine Degradierung und kein Rücktritt war, erhielten wir eine emotionale Mail von Marius Kröger.

In dieser beschuldigte er uns des Vorwurfs, gelogen zu haben und der Absicht, dem Verein absichtlich schaden zu wollen. Wir möchten an dieser Stelle erinnern, dass wir diejenigen sind, die in Quakenbrück geboren und aufgewachsen sind und, wenn auch nur mit einem kleinen Teil, aktiv dazu beigetragen haben, dass der Basketball in Quakenbrück weitergeht. Dass uns derartige Vorwürfe gemacht werden, finden wir ebenfalls sehr beschämend und zugleich beleidigend. Des weiteren wurde uns die Logonutzung entzogen und die vor der Saison ausgehändigte Akkreditierung (Saison-Eintrittskarte für Presse, Möglichkeit Verantwortlichen an Spieltagen Fragen zu stellen) zurückgefordert und mit rechtlichen Schritten gedroht.

Wenn das die alltägliche Reaktion auf geübte Kritik ist, wundert es uns nicht, dass die Meldung eines neuen Dragons-Sponsoren, der die Unterstützung eines Kollmanns am Ende der Saison übernehmen könnte, weiter auf sich warten lässt.

Bei uns macht sich jedenfalls immer mehr der Gedanke breit, dass bei den Artland Dragons kein Platz für eine wahre Berichterstattung vorhanden ist. Uns wird all’ das nicht davon abhalten, den Job der Dragons zu übernehmen und die Wahrheit für diejenigen an’s Licht zu bringen, die den Verein am Leben gehalten haben.

Wie auch schon in unseren beiden Berichten zuvor, können wir unsere Quellen aus Rücksicht auf deren Karrieren und Lebenswege nicht nennen. Wir danken euch für euer Verständnis!



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