Niederlage zum Saisonauftakt

Niederlage zum Saisonauftakt

Iserlohn/Wedel (pm/scrw) – Die Herren des SC Rist kehrten in der Nacht zum Sonntag ohne Sieg im Gepäck vom Auswärtsspiel bei den Iserlohn Kangaroos nach Wedel zurück. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre musste sich am ersten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB mit 72:86 geschlagen geben.

Auf der Hinfahrt gerieten die Rister in einen Stau, sodass sie deutlich später als vorgesehen am Spielort eintrafen – das störte die Vorbereitung empfindlich. “Dadurch hatten wir nur 20 Minuten zum Umziehen und Warmmachen. Die Mannschaft war deshalb zu Beginn noch nicht richtig auf Betriebstemperatur – das hat man gemerkt. Es brauchte etwas Zeit, bis die Spieler mental in der Partie waren”, sagte Banobre. Auf Gastgeberseite zeigte vor allem der US-Amerikaner Terrell Harris früh seine Offensivqualitäten und erzielte bereits im Auftaktviertel neun Zähler. Mit vier Punkten lagen die Rister nach zehn absolvierten Minuten im Hintertreffen.

Kurz nach Beginn des zweiten Viertels gelang Osaro Jürgen Rich Igbineweka der Ausgleich zum 26:26, nachdem zuvor stets die Sauerländer in Front gelegen hatten. Und wieder war es Rich, der die Rister wenig später per Dreier erstmals in der Partie in Führung brachte (32:30). Im Laufe des zweiten Abschnitts erkämpfte man sich eine zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Führung, bei Halbzeit sah es dann aber wieder anders aus – da lag Iserlohn dank eines 13:0-Laufes in den Schlussminuten 47:39 vorn. “Leider ist es uns danach nicht mehr gelungen, den Rückstand entscheidend zu drücken”, so der Trainer.

Dran bleiben war nach dem Seitenwechsel zunächst einmal angesagt, zumal Iserlohn seine Führung in zweistellige Fahrwasser manövrierte. Die Rister kämpften, um den Anschluss zu halten, doch die Hausherren trafen nun mit hoher Quote, die Wedeler Verteidigung vermochte ihrerseits nur gelegentlich, Iserlohns Maschinerie aufzuhalten. Bei einem Rückstand von 52:65 (3:44 Minuten vor dem Ende des dritten Abschnitts) beraumte Banobre eine Auszeit an. Seine Jungs hatten die Gastgeber nach wie vor in Sichtweite, auch wenn die Zehn-Punkte-Hypothek (58:68) vor dem Gang ins Schlussviertel natürlich bereits eine ordentliche Bürde bedeutete.

Fünf Minuten vor Schluss lagen die Rister mit 66:73 im Hintertreffen, doch den Spieß konnte man nicht mehr drehen: Dafür reichten die eigenen Trefferquoten im letzten Viertel nicht und zudem agierte Iserlohn zu routiniert. “Leider haben wir teilweise zu sehr auf Einzelaktionen gesetzt, anstatt als Mannschaft zu spielen”, bemängelte der Trainer.

“Das Positive ist, dass wir nicht zurückgewichen sind, sondern den Kampf angenommen haben. Ein guter Aspekt war, dass wir 73 Würfe genommen haben und der Gegner nur 58. Aber Iserlohn hatte die bessere Quote und leider haben wir auch nur 42 Prozent unserer Freiwürfe getroffen. In einem Spiel zählt eben jedes Detail und leider waren wir auch zu oft eine Sekunde zu spät dran”, so Banobre. “Jetzt bereiten wir uns auf Rostock vor. Ich weiß, dass meine Mannschaft viel mehr kann”, sagt der Spanier. Thierno Agne wird aufgrund seiner Schulterblessur aller Voraussicht nach am kommenden Wochenende ebenfalls aussetzen müssen, bei allen anderen angeschlagenen Spielern besteht die Hoffnung, dass sie wie gegen Iserlohn einsatzbereit sind.

Am kommenden Sonntag (2. Oktober, 19:00 Uhr) sind die Rister erstmals in dieser Saison daheim gefordert: Zu Gast in der Steinberghalle sind die Rostock Seawolves.



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