RASTA Vechta eilt durch`s Playoff-Viertelfinale – rent4office Nürnberg droht am Dienstag das „Aus“

RASTA Vechta eilt durch`s Playoff-Viertelfinale – rent4office Nürnberg droht am Dienstag das „Aus“

Nürnberg (tf) – Mit einem klaren 92:71-Auswärtssieg im Gepäck trat am Sonntagabend der RASTA-Tross die Heimreise aus Bayern an. Auch Spiel zwei der ersten Playoff-Runde um die ProA-Meisterschaft wurde von den Niedersachsen dominiert. 2:0 steht es kurioserweise auch in allen anderen Duellen um den Einzug ins Halbfinale.

Heißt: Hamburg könnte RASTA`s nächster Gegner werden, Trier und Jena drängen mit Macht ins andere Halbfinale. Die Gastgeber starteten ruhig und konzentriert, wollten bewusst das Spieltempo nicht zu hoch halten und spielten gut bis unter die RASTA-Reuse durch. Die Rastaner hingegen suchten anfangs ihr Heil aus der Distanz, zogen dann aber die gegnerische Defense mit schnellen Pässen auseinander.

Wie sehr die Anfangsphase eine auf Augenhöhe war, zeigte der Stand nach zehn Spielminuten: 19:19. Im zweiten Viertel konnte sich der Favorit aus Vechta etwas absetzten, nicht zuletzt aufgrund zehn Offensiv- und zehn Defensivrebounds. Die Körbe hatten die Rastaner also beiderseits im Griff. Zudem verteidigten sie aggressiver, so dass Nürnberg schon zur Halbzeit neun Ballverluste auf dem Konto hatte. Zum Vergleich: Neun TO`s leistete sich RASTA im ersten Spiel insgesamt.

Carlos Medlock, Andreas  Wagner, Rasta Vechta

Pointguard von Rasta Vechta Carlos Medlock (l.) & Coach Andreas Wagner (r.)

Trotzdem war das Spiel zur Pause gefühlt eine offene Partie. Die Führung hatte bereits fünffach den Besitzer gewechselt und die Wurfquoten waren bei beiden Teams ausgeglichen und ordentlich. In der zweiten Hälfte ging dann die Schere immer weiter auseinander. RASTA erhöhte den defensiven Druck mehr und mehr, Nürnberg spielte offensiv meistens zu statisch, um das Gästebollwerk zu knacken. Gelang dann dem Junge-Team ein gut rausgespielter Dreier, wurde er postwendend gekontert. Moralisch nicht gerade förderlich für eine Aufholjagd der Nürnberger, die das dritte Viertel mit 13:20 verloren. Zum Schlussviertel eine Beobachtung am Spielende vorweg: bereits dreieinhalb Minuten vor dem Abpfiff markierte Travis Warech per Dreier die letzten RASTA-Punkte, anschließend gestatten Griffin und Co. den Gastgebern noch einen finalen 6:0-Lauf zum 17:22 Viertelergebnis aus Nürnberger Sicht. Mit anderen Worten: Die Messe war früh gelesen.

Vechtas höhere Qualität, bessere Kondition und das flüssigere Teamplay entschieden Spiel zwei in Nürnberg am Ende sogar noch deutlicher als im Spiel vor zwei Tagen. Am Ende führte mit Sebastian Schröder (15 Punkte) ein Deutscher das Nürnberger Scoreboard an, gefolgt von den Amerikanern Clifton Tucker und Dorian Green (je 10).

Für RASTA Vechta trafen mit Chase Griffin (20), Christian Standhardinger (15), Travis Warech (12), Jeremy Dunbar und Derick Allen (je 10) fünf Spieler zweistellig. Im Zwei-Tages-Rhythmus geht es weiter. Das dritte Aufeinandertreffen beider Teams findet am Dienstag um 20 Uhr im RASTA-Dome statt. 300 Restkarten aus dem Gästekontingent werden am Dienstag noch über die Online-Theke gehen und dann wird ein voraussichtlich abermals ausverkaufter Dome den dritten und vermutlich letzten Schritt der Wagner-Truppe ins Halbfinale mitverfolgen können.



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