Science City Jena gegen RASTA Vechta – Finale Teil 1 in Ostthüringen

Science City Jena gegen RASTA Vechta – Finale Teil 1 in Ostthüringen

Vechta (nh/tf) – Vechta und Jena, die souveräne Doppelspitze der abgelaufenen ProA-Hauptrunde. Vechta und Jena, die dominanten Playoff-Sieger mit jeweils zweifachen 3:0-Siegen. Vechta und Jena, die sportlich logische Finalpaarung um den ProA-Meistertitel. Es gibt also doch so etwas wie vorhersehbare Favoritenerfolge und sich durchsetzende Qualität. In dieser Saison jedenfalls schon.

An Christi Himmelfahrt (5. Mai) steigt um 17 Uhr in der Jenaer Sparkassen-Arena der erste Showdown um die ProA-Krone der Saison 2015/16. Am Muttertag (8. Mai) folgt um 15 Uhr im RASTA-Dome das finale Finalspiel, doch zunächst geht es nach Ostthüringen. Gastgeber Science City Jena ist das einzige Profiteam des Unterhauses mit einer weißen Weste vor heimischer Kulisse. Sowohl alle 15 Hauptrundenspiele, als auch die beiden Playoff-Partien in der Sparkassen-Arena wurden gewonnen. Auch die Rastaner zogen am 11. Spieltag in Jena den Kürzeren, verloren mit 74:79 und lagen ab dem Start des 2. Viertels permanent in Rückstand. Und dabei fehlte Jena sein „Rudelführer“ Immanuel McElroy, was aber der später demissionierte Jelani Hewitt (25 Punkte), Routinier Guido Grünheid (16) und Wayne Bernard (12) bestens kompensierten. Für RASTA trafen am 21. November letzten Jahres Carlos Medlock (25), Christian Standhardinger (15), Derrick Allen (11) und Chase Griffin (10) zweistellig.

Das Rückspiel am 23. Spieltag wurde dann zum Spiel um die Tabellenführung der ProA. In einem hin- und herwogenden Spitzenspiel am 19. Februar schlug das Wagner-Team die Harmsen-Truppe mit 76:73, sicherte sich damit den direkten Vergleich und eroberte Platz 1, den die Vechtaer bis zum Ende der regulären Saison behaupteten. Für Vechta waren es wiederum Medlock (23), Travis Warech (15) und Griffin (10), die diesen umjubelten Sieg in trockene Tücher brachten. Für Jena waren Lars Wendt (15), der für Hewitt gekommene Marcos Knight, McElroy (je 13) und Grünheid (12) die erfolgreichsten Werfer.

Und was kommt jetzt? Beide Teams haben ihr sportliches Ziel erreicht. Jena kommt nach der Saison 2007/08 in die BBL zurück, Vechta kehrt nach zweiJahren Abstinenz ins Oberhaus zurück. Die Strategen und sportlichen Architekten des Erfolgs, Björn Harmsen auf Jenaer und Andreas Wagner auf Vechtaer Seite wissen, was auf sie zukommt, trugen beide bereits in der BBL Verantwortung. Beide Coaches sprachen direkt nach ihren Halbfinalsiegen sofort davon, dass ihre Mission noch nicht erfüllt sei. Beide Coaches gingen zügig nach den ersten Vorfeierlichkeiten zur Tagesordnung und zum normalen Trainingsbetrieb über. Beide Coaches und beide Teams wollen die Goldmedaille und eine Meisterschaft vor und mit ihren Fans feiern. Es werden wohl zwei „richtige“ Basketballspiele. In dieser Saison jedenfalls schon.



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