Thorben Döding im Interview

Thorben Döding im Interview

Quakenbrück – Er ist flink, er ist trickreich, er ist ein Paradebeispiel des erfolgreichen Jugendprogramms der Artland Dragons. Sein Name: Thorben Döding, Aufbauspieler der Young Dragons. Der 1,79m große Aufbauspieler begann seine Karriere beim Sc Rasta Vechta, bevor er zu den Baskets nach Oldenburg wechselte. Mittlerweile wirbelt der angehende Abiturient und Jugendnationalspieler für die beiden Nachwuchsmannschaften der Artland Dragons über’s Parkett.

Nord-Hoops:  Was war der Grund für deinen Wechsel aus Oldenburg zu den Artland Dragons?
Thorben Döding: Der ausschlaggebende Grund waren damals die Fahrzeiten. Der Wechsel war ja vor meinem ersten JBBL-Jahr und JBBL zu spielen, bedeutete auch mehr Trainingseinheiten mit dem Team. Bei 4x in der Woche Training plus 1-2 Spiele am Wochenende wäre die Fahrerei nach Oldenburg zu viel geworden.
Wenn man sich die Erfolge und meine Entwicklung in Quakenbrück ansieht, kann ich nicht sagen, dass ich den Schritt bereue
.

NH: Was war bislang dein schönstes Erlebnis im Trikot der Artland Dragons?
TD:
Das war ganz klar das JBBL Top4 mit Gewinn der deutschen Meisterschaft im letzten Jahr. Vor dem eigenen Publikum und 2000 Zuschauern zu spielen und dann auch noch den Titel zu gewinnen, war echt ein unglaubliches Erlebnis.

NH: Wo siehst du deine Stärken, wo deine Schwächen?
TD:
Ich glaube, ich bin ein guter Point Guard mit guter Spielübersicht und gutem Spielverständnis. Meine Schwächen sehe ich im athletischen Bereich. Daran gilt es zu arbeiten und außerdem muss ich zu einem noch besseren Leader auf dem Court und abseits des Feldes werden.

NH: Was sind deine Ziele in den nächsten Jahren?
TD:
An erster Stelle steht, im nächsten Jahr ein gutes Abitur zu schaffen. Sportlich: Mit der U16-Nationalmannschaft diesen Sommer bei der EM dabei zu sein. Weiter möchte ich noch gar nicht denken. Natürlich möchte ich mit den Teams in Quakenbrück bestmögliches erreichen, aktuell ist die Teilnahme mit der JBBL am Top4 das große Ziel.

NH: Wo siehst du dich in 10 Jahren?
TD: Eigentlich versuche ich immer nur einen Schritt weiterzudenken. Ich versuche mit dem Basketball so weit zu kommen wie möglich, mal sehen ob es dann mit einer Profikarriere was wird. Und sonst ist es auch nicht schlimm, dann werde ich in 10 Jahren mein Studium abgeschlossen haben und einen anderen Beruf ausüben. Welcher das sein wird? Keine Ahnung, aber auch gerne etwas im Bereich Sport, wie z.B. Management.

NH: Wer ist dein basketballerisches Vorbild?
TD: Da gibt es viele… in Europa sind es Marcelinho Huertas, Sergio Rodriguez, Milos Teodosic und David Holston sowie die deutschen PGs Heiko Schaffartzik und Basti Doreth. Meine Vorbilder in Amerika sind Steph Curry, Kyrie Irving, Damian Lillard und Chris Paul.

NH: Du trägst die Nummer 4. Hat die Zahl irgendeine besondere Bedeutung für dich?
TD: Weiter kann ich nicht zählen… nein Spaß (lacht)
Als ich in Vechta mit Basketball angefangen hab, habe ich immer die 6 getragen, die Nummer des damaligen Aufbauspielers von RASTA Gintaras “Ginti” Grigisas. In Oldenburg war die 6 dann schon vergeben, weswegen ich die 4 genommen habe. Und die trage ich seitdem.

NH: Für was würdest du dich entscheiden: WM-Titel mit Deutschland oder NBA-Champion?
TD: Mal abgesehen davon, dass das beides völlig utopisch für mich ist, sind dies ja die Träume eines jeden Basketballers. Zum einen den offizielen Weltmeistertitel mit dem eigenen Land zu gewinnen, zum anderen “World-Champion” mit einem NBA-Team zu werden. In meinen Träumen hole ich als amtierender NBA-Champion den Weltmeistertitel nach Deutschland.

 

Vielen Dank für das Interview, Thorben Döding.
Ein junger, bodenständiger Mann, der aus unserer Sicht seinen Weg erfolgreich gehen wird und eines Tages seine Ziele erreichen wird. Hoffentlich mit und bei den Dragons.Wir würden dann auch den Balkon zusammenzimmern, versprochen!

 


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