Um NBA-Vertrag kämpfender Patrick Christopher wechselt nach Bremerhaven

Um NBA-Vertrag kämpfender Patrick Christopher wechselt nach Bremerhaven

Bremerhaven (hs/nh) – Laut verschiedenen Berichten zufolge werden die Eisbären Bremerhaven 2 Wochen vor Saisonstart ihr Roster erweitern. Demnach wird der Shooting Guard Patrick Christopher von Iowa Energy aus der Development League (D-League) in “die einzige Großstadt an der Nordsee” wechseln und einen Vertrag für ein Jahr unterschreiben. Sollte sich während der Saison ein Top Team aus Europa oder aus der NBA melden, habe er die Option ein Angebot eines solchen Clubs annehmen zu dürfen.

Unter den Memphis Grizzlies, Utah Jazz und Chicago Bulls stand Bremerhavens neuer Shooting Guard bereits in der NBA unter Vertrag – wenn auch nie für ewige Zeiten. Bei den Chicago Bulls hatte er 2013 seinen allerersten NBA-Vertrag unterzeichnet – 33 Tage später wurde er jedoch schon wieder von ihnen entlassen.

Im Sommer 2014 unterschrieb Patrick seinen zweiten Vertrag in der weltbesten Liga bei den Memphis Grizzlies. Doch nach 3 Monaten war auch hier Schluss. Patrick wurde erneut “gewaived” und als Free Agent, Spieler ohne Verein, gelistet.

Im Dezember, so schien es, dann endlich das Papier mit einem Vertrag über eine längere Zeit. Bei den Utah Jazz, die ihn aus der D-League von Iowa Energy nach oben zogen, unterschrieb die Nummer 19 einen “Multi Year Contract”. Wie sich herausstelle, sind mehrere Jahre in den USA manchmal schneller vorbei, als einem lieb sein kann. Am 9. Januar, nur 30 Tage nach seiner Unterschrift, lösten die Utah Jazz den Vertrag mit Patrick Christopher nämlich schon wieder auf.

Auch sein bis dato letztes, zweites Vorspielen bei den Memphis Grizzlies vor einem Jahr im September 2015 blieb ohne anhaltenden Erfolg. Zwar unterzeichnete er seinen insgesamt vierten NBA-Vertrag, doch auch dieser wurde nach nur neun Tagen wieder aufgelöst.

So “richtig” aktiv war Christopher zuletzt für Iowa Energy. In der Saison ’15/’16 erzielte er bei 19 Starting-Fives und 20 Einsätzen insgesamt 15.3 Punkte pro Spiel bei denen er auf eine Feldwurfquote von 45 % getroffenen Würfen kam. Dass sich dabei 13 Wurfversuche aus der Nah-/Mitteldistanz 5 Versuchen von der Dreierlinie gegenüberstehen, unterstreicht, dass sich die Bremerhavener die Dienste eines stark wirbelnden Guards gesichert haben, der im sich im hetzigen Gefecht unter dem Korb des Gegners und in der Nähe der Dreierlinie am wohlsten fühlt, dort die Ruhe bewahrt, richtige Entscheidungen trifft und zu erfolgreichen Abschlüssen kommt. Zudem hat er mit seinem Step-Back Move vor einem Wurf schon viele Verteidiger alt aussehen lassen.

Wer sich ein genaueres Bild von der flinken Spielweise von Patrick Christopher machen möchte, kommt bei seinem 47 Punkte-Spiel auf seine Kosten:

 

 



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