Was macht eigentlich…? JJ Strasser!

Was macht eigentlich…? JJ Strasser!

Quakenbrück (le) – Der Münchener begann seine Basketballkarriere beim TSV Dachau (Bayern). Mit 15 Jahren war er einer der Leistungsträger im Team des ortsansässigen Regionalligisten, zwei Jahre später wagte er den Schritt nach Rhöndorf. Den Dragonsfans dürften bei diesem Ortsnamen die Ohren schlackern. Da wir nicht auf Schmerzen und Trauer stehen, vertiefen wir das Thema an dieser Stelle nicht. Zur Saison 2001/2002 folgte dann der Wechsel zum Großstadtclub Rhein Energie Köln. Ok, der musste jetzt sein, obwohl wir ja eigentlich nicht mehr auf die Geschichte eingehen wollten…
Bei den Kölner erkämpfte sich JJ Strasser einen Platz in der Rotation und wurde so schnell zum Publikumsliebling in der Rheinstadt. Besonders sein Dreier war zu der Zeit schon sehr gefürchtet. Mit den Kölnern feierte der Bayer dann auch schnell seine ersten Erfolge. 2004, 2005 und 2007 konnte der Deutsche Pokal gewonnen werden. Die Dragonsfans werden sich ganz besonders an das Spiel 2007 erinnern, in denen die Mannen von Chris Fleming ganz knapp an Strasser & Co. scheiterten.

2006 feierte JJ sicherlich seinen bislang größten Erfolg. An der Seite von Guido Grünheid und Michael Jordan errungen die Kölner die Deutsche Miesterschaft. Selten war eine Serie so spannend und so mitreißend. Geleitet wurde das Siegerteam von Sasa Obradovic, jetziger Trainer des kommenden Gegners Alba Berlin. Schon damals zeichnete sich ab, dass der Jugoslawe eine beeindruckende Trainerkarriere hinlegen würde. Direkt vom Court auf die Trainerbank und von dort zum Meistertitel. Touche! Aber er sollte nicht der Einzige bleiben..
Strassers Leistungen blieben auch beim Konkurrenten nicht verborgen und so wechselte der Deutsche zum Rivalen nach Bonn. Dort verbrachte er drei erfolgreiche Jahre, in denen aber die absolute Krönung ausblieb. Mit eineinhalb Händen an der Meisterschale, verspielten die Bonner noch den sicheren Triumph. Nutznießer waren die Baskets aus Oldenburg.
Stefan Koch holte den Shooting-Guard schließlich nach Quakenbrück, wo er drei Jahre lang erfolgreich das Jersey trug. Mit seinem Einsatz hatte sich der 33-jährige schnell in die Herzen der Fans gespielt.
2013 hatte JJ schließlich genug vom Profibasketball und kehrte in seine alte Heimat nach Köln zurück. Die Kölner waren in der Zwischenzeit insolvent gegangen und mussten in den Tiefen des Deutschen Basketballs von vorne anfangen. Stephan Baeck äußerte in einem Interview das ehrgeizige Ziel, bald wieder in der Eliteliga vertreten sein zu wollen – und dabei sollte auch Strasser helfen.
Und er tat es: In der folgenden Saison stiegen die RheinStars ungefährdet in die 1. Regionalliga auf. In der Sommerpause plagten den ehemaligen Nationalspieler allerdings Kniebeschwerden, sodass er gezwungen war, seine aktive Karriere zu beenden. Dem Basketball wollte der Deutsche aber erhalten bleiben und übernahm den Assitenzposten.

Nach einer anhaltenden Durststrecke entließ der Verein Cheftrainer Mario Kyriasoglous. Strasser rückte auf. Und wie! Mit den Rheinstars legte der ehemalige Shooting-Guard eine Siegesserie hin, die die Kölner in die Pro B katapultierte. Herzlichen Glückwunsch! Mit in seinen Reihen hoffnungsvolle Talente wie der Sohn des Managers Stephan Baeck, Leon Baeck (NBBL:10,6 Punkte pro Spiel), oder auch Tim van der Veelde (NBBL: 13,7 Punkte pro Spiel). Sasa Obradovic scheint also nicht der Einzige zu sein, der den Sprung vom Court auf die Trainerbank erfolgreich gemeistert hat.

Wir würden uns freuen, wenn Du zeitnah wieder bei uns in der Artland Arena zu Gast bist!

Im Hinterkopf summt beim Tippen dieser Zeilen die ganze Zeit eine Melodie…
Weil du ein echter Drache bist, Jay-Jay,Jay-Jay,
singen wir dieses Lied für dich, Jay-Jay, Jay-Jay
du nimmst den Ball und haust ihn rein,
wir sagen Jay-Jay danke, fein
Jay-Jay Strasser, Dragons No. 9!



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