ZUSAMMENFASSUNG – Derbywoche endete mit herbem Dämpfer für Quakenbrück

ZUSAMMENFASSUNG – Derbywoche endete mit herbem Dämpfer für Quakenbrück

Vechta – Am vergangenen Samstag (12. September) derbytierten die Nordclubs aus Vechta und Quakenbrück in einem für die DKMS ausgerichteten Testspiel. Für die Rastafaris war es das zweite Derby binnen 3 Tagen. Am Mittwochabend zuvor nahmen sie in leerer Halle (inoffizieles Testspiel) die EWE Baskets aus Oldenburg in Empfang. Dank der zukünftigen und intensiven Zusammenarbeit mit dem Zweitligaclub durfte NordHoops bei beiden Spielen live dabei sein.

Vechta deutete seine Klasse bereits gegen Oldenburg an 

Zwar verlor Rasta das erste NordHoops-Derby mit 83 zu 69, doch durch gutes, strukturiertes Teamplay lagen sie nach einer sehr ansehnlichen ersten Basketball-Halbzeit mit 37:35 in Führung. Mladen Drijencic, Oldenburgs Headcoach, der vor seiner ersten vollen Saison mit den Donnervögeln steht, kitzelte ab dem dritten Viertel die erstklassige Kaltschnäuizigkeit aus seinen (8)* Akteuren heraus und nahm einen am Ende ungefährdeten Derby-Testspielsieg gegen einen sehr gut funktionierenden Nachbarn nach Hause mit.

GermanHope und Donnervogel Dominic Lockhart machte es dem Gastgeber vor allem in der Defensive schwer, erregte aber auch durch 2 Spin-Moves in der Offensive Aufmerksamkeit. Beide Male teilte er das verteidigende Duo und setzte seine freistehenden Mitspieler exzellent in Szene.

Bei Vechta war es Carlos Medlock der mit einer überragenden Leistung und mehreren von der Bank kommenden “Damns! und Wows!” überzeugte. 27 Punkte hatte er erzielt und in 29 Minuten jeden seiner 5 Dreier verwandelt. #rastafarionfire

Erster Härtetest endete für Quakenbrück mit herbem Dämpfer (VEC 108:55 QUA)

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Dass es für die neuformierten Drachen aus Quakenbrück ein schwieriges Spiel in Vechta würde, haben die meisten bereits vor dem Spiel vorausgeahnt. Dass sich die gravierenden Schwächen aus den Partien zuvor jedoch als Signalrufe herauskristallisierten, überraschte vor allem die zahlreich mitgereisten und auffälligen Drachenfans.

Vechta agierte das gesamte Spiel über hochkonzentriert und wurde von Neu-Coach Andreas Wagner pausenlos motiviert. Das Resultat? Die Defensivleistung und das Umschaltspiel von Verteidigung auf Offensive erinnerte an einen Bundesligisten und ließ das Team ununterbrochen unüberwindbar erscheinen.

Das Umschaltspiel der Dragons von Angriff auf Defense dauerte, wie schon in den Testspielen zuvor, erheblich lange.

Eine erschreckend strukturlose Offensive und desolate Verteidigung in der ersten Halbzeit von Quakenbrück hatte einen Spielstand von 62:19 zufolge. Auffällig dabei: Die Ballführenden zogen immer wieder in die Zone der Rastas und passten den Ball mal um mal wild nach außen in die Hände der Gegenspieler – die Variante des “in die Zone ziehens und den Ball nach außen spielen” gilt im Basketball oft als eine der “simpelsten”.

Dementsprechend viele Steals hatte die erstklassige Rasta-Verteidigung für sich gewinnen können. 13 mal übernahm sie wie beschrieben den Ballbesitz und stoß mit einem enormen Tempo erfolgreich nach vorne. Im ersten Viertel hatte Vechta 14 seiner 15 Würfe getroffen. Dass sie am Ende 27 Steals verbucht hatten, hing mit “freundlichen” Geschenken der Gäste zusammen. Sinnbildlich für das Zusammenspiel der Artländer war der eröffnende Einwurf des dritten Viertels. Von einem Quakenbrücker in’s Spiel gebracht, landete das orangene Leder direkt in den Händen eines Rastas – erneuter Gegenzug, erneute Punkte. 6 mal verlor Quakenbrück den Ballbesitz im selbem Viertel durch Schrittfehler – infolge und in nur 2 Minuten.

Die Ratlosigkeit und Frustration war dem Trainer-Duo über weite Strecken deutlich anzusehen.

Doch dank einer tollen Moral bewiesen die Burgmänner, dass es auch anders gegen einen Titelfavoriten der ProA geht. Trotz des unaufholbaren Rückstandes gab sich das Team von Neu-Coach Dragan Dojcin nach der Halbzeit nicht auf und arbeitete sich hartnäckig sogar zu einem 23:21-Viertelsieg.

GermanHope und Eigengewächs Isaiah Hartenstein hatte bis zu seinem 5. Foul (6 Minuten vor Spielende) die meisten Akzente in Quakenbrücks Offensive gesetzt. Dass er sich nicht erneut zum Top-Scorer der Dragons spielte – die Chance hatte er sich selbst verbaut.

Zwar hätte Isaiahs viertes Foul genauso gut seinem Gegenspieler gutgeschrieben werden können. Dass er sich kurz darauf aber mit einem technischen Foul wegen Meckerns (leider) selbst aus dem Spiel nahm, zeigte, dass vor allem die Kommunikation innerhalb des Teams noch besser werden muss.

 

 



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