Zweiter Anlauf zum ersten Saisonsieg für Vechta und Bayreuth | Zwei nicht vergleichbare Niederlagen als Vorgeschichte

Zweiter Anlauf zum ersten Saisonsieg für Vechta und Bayreuth | Zwei nicht vergleichbare Niederlagen als Vorgeschichte

 

 

Am morgigen Freitag (30.09.) stehen sich um 20:30 Uhr im RASTA-Dome mit Vechta und Bayreuth zwei Verlierer des ersten Spieltags gegenüber. Der zweite Spieltag wird für RASTA Vechta trotz Heimvorteil eine richtig schwerer, denn die Dramaturgie der Niederlagen beider beteiligten Teams am ersten Spieltag könnte unterschiedlicher kaum sein.

Bis Mitte des dritten Viertels führte medi Bayreuth zuhause gegen das Topteam ratiofarm Ulm durchgehend, nach vierzig Spielminuten stand es 81:81. In der Overtime ging den Gastgebern unter Neu-Coach Raoul Korner dann die Puste aus, Ulm nahm einen glücklichen 95:87-Sieg aus Bayreuth mit. In Vechta entwickelte sich ein vollkommen anderes Spiel. Die Rastaner fanden vor wieder einmal ausverkaufter Kulisse vom Start weg nicht in die Partie. Fehlende kämpferische Einstellung, kein Wurfglück und ein anfänglich schwaches Reboundverhalten sorgten dafür, dass sich die nicht favorisierten Braunschweiger Stück für Stück Selbstvertrauen und einen satten 20 Punkte-Vorsprung erarbeiteten. Kleiner Lichblick aus Vechtaer Sicht war dann der Gewinn des Schlussviertels und eine nicht ganz so arge 59:72-Hypothek für das Rückspiel.

Im Team des Ex-Braunschweigers Korner zeigte der US-Guard Joseph Lewis mit 30 Punkten in 36 Spielminuten eine Topleistung gegen Ulm. Auch Forward De`Mon Brooks (15 Punkte) und der dritte Amerikaner Kyan Anderson (11) scorten zweistellig, während der deutsche Center Andreas Seiferth (9) mit zehn Rebounds glänzte. Die Vechtaer Misere in Spiel eins der nagelneuen easyCredit BBL-Saison gegen die Basketball Löwen Braunschweig hatte ihre Basis hinten wie vorne. Defensiv gab`s kaum Stops und große Löcher im Verbund, offensiv zeigten nur Frank Gaines (18) und in Ansätzen Christian Standhardinger (11) ein leichtes Aufbäumen gegen die Niederlage.

So sehr wie RASTA-Coach Wagner auf der Vereinshomepage die Fanunterstützung lobt und einfordert, so sehr ist ihm wohl aufgefallen, dass sie im enttäuschenden Auftaktmatch fehlte. In der Tat wurde es letzten Freitag im RASTA-Dome mit zunehmender Spielzeit ungewohnt ruhig. Ungewohnt im Vergleich zu den zurückliegenden erfolgreichen ProA-Zeiten. Schöner wäre es gewesen, mit einem Sieg über Braunschweig und dem daraus gewonnenen Selbstvertrauen im zweiten Heimspiel gegen deutlich besser einzuschätzende Bayreuther auch bestehen zu können. So nun fehlt das Vertrauen in die eigene Stärke und aus dem „mentalen Loch“ muss das Team um Wagner und Calles auch erstmal heraus. Ansetzen können die Rastaner an eine durchaus ordentliche Vorbereitung mit regelmäßiger Steigerung zum Saisonstart. Im letzten Test gegen den holländischen Vizemeister Landstede griffen schon einige Räder ineinander und da muss der Aufsteiger wieder hin.



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